Permanentmagnete werden seit vielen Jahren zur Bereitstellung des Magnetfelds in kleinen bis mittelgroßen Generatoren eingesetzt. Der Einsatz dieser in großen Generatoren für erneuerbare Energien (RE) könnte Leistungsvorteile für zukünftige Generatoren im Versorgungsmaßstab bieten.
Große (MW-große) Permanentmagnetgeneratoren (PMGs) sind heute hauptsächlich im Windkraftanlagensektor zu finden, sind aber nicht auf diesen Bereich beschränkt. PMG bietet eine Reihe von Vorteilen für den Generatorbereich und wird in Anwendungen von Standby-Kraftwerken bis hin zu Wasserkraftgeneratoren eingesetzt. Der PMG findet insbesondere in Systemen erneuerbarer Energien Anwendung, bei denen eine geringere Größe und ein höherer Wirkungsgrad von Vorteil sind. Die Möglichkeit, Anwendungen sowohl in Generatoren mit niedriger als auch mit hoher Drehzahl zu finden, beschleunigt den Einsatz dieser Art von Ausrüstung.
Ein PMG kann eine Gleichstrommaschine mit rotierendem Kollektor und Bürsten oder eine mehrphasige Wechselstrom-Synchronmaschine sein, bei der sich die Magnetfelder von Rotor und Stator mit ähnlicher Geschwindigkeit drehen. Dadurch entfallen die Erregerverluste im Rotor, die in der Regel zwischen 20 und 30 % der kollektiven Generatorverluste betragen. Durch die geringeren Verluste ergibt sich zudem ein geringerer Temperaturanstieg, wodurch im Wesentlichen auch ein einfacheres und kleineres Kühlsystem im Generator eingesetzt werden kann.



